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Galerie

 

Nolan Judin Berlin GmbH

Heidestraße 50

10557 Berlin

 

T+49.30.39.40.48.40

F+49.30.39.40.48.420

info@nolan-judin.com

 

Dienstag – Samstag 11.00 – 18.00

oder nach Vereinbarung

 

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David Nolan und Juerg Judin lancierten ihre gemeinsame Berliner Galerie im Mai 2008 mit einer Ausstellung von Zeichnungen des Amerikaners Alexander Ross. Diese Ausstellung fand in einem der meistpublizierten neueren Gebäude der Hauptstadt statt – „Die Tankstelle“, eine umgebaute Shell-Tankstelle aus den frühen 50er-Jahren. Im Herbst bezog die Galerie großzügige Ausstellungsräume an der Heidestrasse, in der Nachbarschaft des Hamburger Bahnhofs. Die erste Ausstellung in den vom Büro bfs design gestalteten Räumlichkeiten galt dem 2006 verstorbenen schottischen Künstler Ian Hamilton Finlay.

David Nolan spielt seit über 20 Jahre eine wichtige Rolle in der Kunstszene New Yorks. Der Schwerpunkt seiner 1987 eröffneten Galerie liegt in der Förderung des zeichnerischen Werks von international anerkannten Künstlern. So zeigte er als erster Galerist New Yorks die Zeichnungen so bekannter Künstler wie Dieter Roth, Carroll Dunham, Martin Kippenberger und Sigmar Polke. Seit dem kürzlich erfolgten Umzug in größere Räumlichkeiten in Chelsea zeigt die David Nolan Gallery neben Zeichnungen vermehrt auch Gemälde zeitgenössischer amerikanischer Künstler.

David Nolan lernte Juerg Judin in den frühen 90er-Jahren als Zeichnungs-Sammler kennen. Die geteilte Leidenschaft führte zuerst zu einer Freundschaft und ab 2003, als Judin eine Galerie in Zürich eröffnete, zu einer engen Zusammenarbeit. Frucht dieser Kollaboration waren unter anderem retrospektive Ausstellungen des zeichnerischen Werks von Barry Le Va, Richard Artschager und Carroll Dunham und die Publikation einiger wegweisender Monographien. 2007 verließ Judin Zürich um in der aufstrebenden Kunstmetropole Berlin Fuß zu fassen. Die gemeinsame Galerie mit Nolan war die logische Fortsetzung von fast 20 Jahren Freundschaft und gemeinsamer Erfahrung.

Es erstaunt deshalb kaum, dass der Programmschwerpunkt von Nolan Judin bei Künstlern liegt, die vorrangig in den Medien Zeichnung und Malerei arbeiten. Dazu zeigt die Galerie auch Skulptur – besonders wenn sich diese in einem engen Kontext zu Werken auf Papier sehen lässt. Das Programm bringt ältere, etablierte Künstler mit jüngeren, aufstrebenden Positionen zusammen. Dass die Galerie den Nachlass von George Grosz, einem der größten deutschen Künstler des Zwanzigsten Jahrhunderts vertritt, verleiht dem Programm eine historische Komponente. David Nolan und Juerg Judin verfolgen weiterhin ein ehrgeiziges Publikationsprogramm – zuletzt erschienen Monographien zu den Amerikanischen Jahren von George Grosz und den Gemälden Adrian Ghenies (beide bei Hatje Cantz).

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